Archiv für den Autor: RL

Nächste Folge im ENBW-Windradkrimi „Kahlberg“: Polizei Erbach verweigert Annahme einer Strafanzeige zu akuter Wassergefährung

Am 20.10.2017 entdeckten Anwohner aus Hiltersklingen dass im Schmerbachtal – direkt neben dem Gebäude der Trinkwasseraufbereitung für rund 1000 Einwohner  – ein Dieselbehälter mit 1000 l Nennvolumen aufgestellt wurde. Mitten im Naturschutz- und direkt am Trinkwasserschutzgebiet. Vermutlich steht die Aufstellung des  Behälters im Zusammenhang mit dem Bau der Windkraftanlagen oberhalb der Schmerbachquelle und erfolgte wohl durch Mitarbeiter der ENBW.

Ein derartiger Behälter ist nicht für eine Aufstellung neben Fliesgewässern zugelassen: Nicht Doppelwandig, fehlende Auffangwanne, keine Zertifizierung usw.. Austretender Diesel würde im Fliesgewässer eine ökologische Katastrophe verursachen. Die Anwohner dokumentierten ihren Fund und wollten bei der Polizei in Erbach eine Strafanzeige aufgeben.

Teil 1 der Anzeige, Teil 2 der Anzeige, Teil 3 der Anzeige 

Und hier weitere Fotos als Anhang der Anzeige

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WKA bei Beerfelden Etzean wurden beantragt!

Seit 17.10.2017 ist eine aktualisierte Liste der WEAs beim RPDA eingestellt.

Darin sind die 5 Anlagen in Beerfelden Etzean (Enercon E141) mit Datum 10/2017 als beantragt und jetzt im Genehmigungsverfahren aufgeführt!!

https://rp-darmstadt.hessen.de/sites/rp-darmstadt.hessen.de/files/content-downloads/%C3%9Cbersicht%20aller%20im%20Regierungsbezirk%20Darmstadt%20betriebenen%2C%20genehmigten%20und%20beantragten%20Anlagen.pdf

Zum Standort der WKA ist zu sagen: Natürlich mitten im UNESCO Naturpark Odenwald, natürlich mitten im Wald und natürlich im Lebensraum von Schwarzstörchen und anderen streng geschützten Tierarten. Wie könnte es anders sein. Und mal wieder adlige Privatwaldbesitzer am Werk

Windindustrie im Odenwald: Presseschau 1.-17.10.2017

Termine:  Demo am 1.12.2017 in Darmstadt; Donnerstagsdemo in Waldmichelbach am 19.10 und 26.10. (wie immer 18 Uhr an der Tankstelle)

Pressespiegel zur Entwicklung im Odenwald (Chronologisch)

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ENTEGA plant weitere WKA: Diesmal im europäischen Vogelschutzgebiet

WKA neben dem Römerbad und mitten im europäischen Vogelschutzgebiet geplant.

Dass die Darmstädter ENTEGA noch immer mit Nachhaltigkeit und „Öko“Strom wirbt ist an Zynismus kaum mehr zu überbieten wenn man sich anschaut welche Schänden für Mensch,Natur und Landschaft in Kauf genommen werden: Die naturschutzrechtlichen Skandale am Stillfüssel (Schwarzstorch, Eulen, Rotmilaen usw ) sind inzwischen hinlänglich bekannt. Inzwischen gab es zum Stillfüssel übrigens bereits Anfragen im Landtag. Weiterlesen

Windkraft im Odenwald: Klimaschutz auf dem Papier und im Kopf

Unser „Ökostrom“ spart jährlich 22 000 t CO2 ein …sagt ENTEGA. „Stimmt nicht“….sagen wir…Eine Gegenrechung (Teil1)

22 000 t CO2 werden die 5 Windkraftanlagen der ENTEGA oberhalb des Eiterbachtales im Jahr einsparen – so steht es zumindest auf den Baustellenschildern im Wald. Diesen Zahlen liegt die Annahme zugrunde, dass jede durch WKA erzeugte KWh Strom eine bestimmte Menge an fossil erzeugten Strom ersetz. Je mehr erneuerbarer Strom desto weniger Co2 – so die bestechende Logik der „Öko“Strom-Lobby.  Auf der Website des Bundesverbandes Windenergie arbeitet auf dieser Grundlage ein „CO2 Rechner“ in den man lediglich die erzeugte Menge Windstrom eingeben muss um zu erfahre wieviel CO2 dadurch eingespart wird.

Derartige Modellrechnungen gibt es nun bereits seit vielen Jahren – und ein Blick zurück auf die Klimaschutzwirklichkeit des Stromsektors lohnt sich um den Unterschied zwischen Modellrechnung und Wirklichkeit aufzuzeigen: Weiterlesen

Windkraft im Odenwald: News vom 14.-30.9.2017

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Die „Braungrünen“ – oder: Vom Kampf global denkender, weltrettender Klimaschützer gegen faschistoide, im Dienste der Atom- und Braunkohlelobby stehende Natur- und Heimatschützer

Unter dem Titel „Die Braungrünen“ erschien in der Süddeutschen ein Artikel, der sich im Wesentlichen auf die Ergebnisse eines Forschungsprojektes des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) stützt.  Den Artikel lesen Sie hier.

Den Tenor des Artikels kennen die Bürgerinitiativen im Odenwald nicht nur aus der Süddeutschen: Engagiert man sich gegen Windkraft im Odenwald steht man früher oder später Vertretern von GRÜNEN oder des BUND gegenüber, die sich des im Artikel der Süddeutschen aufgezeigten Repertoires bedienen und einem in etwa folgendes Unterstellen:

Wenn man Windkraftanlagen in den Wäldern und Landschaften kritisiert, steht man in der Tradition reaktionärer Heimatschützer denen die globale Perspektive und das Verständnis für Komplexität des Umweltschutzes fehlt. Die Forderung der Bürgerinitiativen nach Schutz von Natur- und Mensch vor den Schattenseiten eines rücksichtslosen Windenergieausbaus wird in eine braune, faschistoide Naturschutztradition gestellt.  Die Bürgerinnen und Bürger die da aufbegehren sind demnach einfach zu blöd oder zu egositisch (NIMBY) um zu kapieren, dass die Opferung der letzten großen Wald- und Naturlandschaften ein alternativloser Schritt im Kampf gegen den Klimawandel ist. Und da der Klimawandel früher oder später ja auch alle Natur zerstören wird sind die heutigen Naturzersterstörungen durch die Windkraftanlagen ja eigentlich nichts anderes als Naturschutz.   Weiterlesen

Windindustrie im Odenwald: 7.-13.9.2017: Der Uhu fliegt wieder und die Zerstörungen gehen weiter….

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