BI Beerfelden-Rothenberg: Anlauf zu neuen Windrädern ist im Gange! Infoveranstaltung am 17.1 in Rothenberg

Die Gegenwind BI Rothenberg / Beerfelden veranstaltet am 17.01.2020 im Gasthaus „zum Hirsch“ in Rothenberg ab 19h eine Informationsveranstaltung zum aktuellen Stand des Themas „Windkraftindustrieanlagen in unseren Wäldern“.

Odenwald-Echo:  https://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/oberzent/anlauf-zu-neuen-windradern_21016275
FACT-Artikel „BI warnt Waldbesitzer vor „Zappelstrom“ und hohen Risiken beim Windrad-Rückbau
http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=7141&cHash=d074377b292e45e3f540d83d49499ec5

Hier die Pressmeldung der BI:

„Wie bekannt wird, plant die PNE AG als deutscher Windpark-Projektierer mit Sitz in Cuxhaven und die UKA Meißen Projektentwicklung GmbH & Co. KG derzeit auf dem im Regionalplan (Südhesse) für Windkraft ausgewiesenen Flächen 23, 23 a und 23 b auf der Höhe zwischen Beerfelden (Trimmdichpfad) und Rothenberg etwa 13 Standorte für Rotoren. Gegenwärtig bemühen sich die Projektierer des Unternehmens um entsprechende Pachtverträge mit den Grundstückseigentümern in der besagten Waldfläche. Hinzu kommt dem Vernehmen nach nun auch noch als neuer Interessent für die Flächen auf der Rothenberger Höhe die bayrische VenSol Neue Energien GmbH aus Babenhausen (Bayern).

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Pressemeldungen zur Podiumsdiskussion „Quo Vadis Odenwald?“

Pressemitteilungen und Nachlese zur Veranstaltung:

MUNA e.V.: https://www.muna-ev.com/aktuelles/

Rhein-Neckar-Zeitung: https://www.rnz.de/nachrichten/metropolregion_artikel,-heiligkreuzsteinach-weiter-viel-wind-um-die-windkraft-im-odenwald-_arid,488452.html?fbclid=IwAR1Loc5MezMl6mOcpwYT_jwcMR-21A1fRfWjvQ6WCL1flxuB7EO2NSaLjE0

René Rock / FDP Hessen: https://rene-rock.fdp-hessen.de/meldung/streitpunkt-windenergie-im-odenwald/?fbclid=IwAR2eOV1zp2M_VY-EJNW7k7oL3qnnWu0Vi5IcPt3LEueyV3nPZGQOeDNVByY

Verein „LeO – Lebenswerter Odenwald“:
PODIUMSDISKUSSION „QUO VADIS“ – WIE GEHT ES WEITER MIT DER WINDKRAFT IM ODENWALD?

Am 3.12.19 lud unser Verein zu einer Podiumsdiskussion in Heiligkreuzsteinach ein. Das Interesse an der Veranstaltung war überwältigend. Über 200 Menschen waren unserer Einladung gefolgt und hatten den Weg in die Steinachtalhalle gefunden. Auf dem Podium diskutierten René Rock, Fraktionsvorsitzender der hessischen FDP, Dr. Albrecht Schütte, CDU, MdL Baden-Württemberg, Hermino Katzenstein, Bündnis 90/Grüne, MdL Baden-Württemberg, und Dirk Bernd, Biologe sowie Artenschutzfachgutachter. Ebenfalls begrüßen konnten wir BürgermeisterInnen aus den Nachbargemeinden. Nach der Vorstellungsrunde der Politiker und Herrn Bernd begrüßte Frau Bürgermeisterin Sieglinde Pfahl die Gäste und verlas die gemeinsame Erklärung des Gemeindeverwaltungsverbandes Schönau zum Thema Windkraftausbau im Odenwald. Moderiert wurde die Veranstaltung von Bernhard Stay, 2. Vorsitzender von LeO e.V., und Alexander Kohl, Kreisvorsitzender der FDP.

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Leseempfehlung: Naturschutz Magazin der Naturschutzinitiative e.V.

Leseempfehlung: Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) veröffentlichte in ihrem aktuellen Naturschutzmagazin zahlreiche lesenwerte Artikel zum Spannungsfeld Energiewende versus Umweltschutz. Die Autorinnen und Autoren sind zumeist rennomierte Natur- und Umweltschüzter

Hier geht es zur Online Ausgabe des Naturschutz Magazins

Mitglieder der NI erhalten das Magazin kostenlos zugesandt. Nicht nur deswegen, sondern vor allem weil die Naturschutzinitaitive als klageberechtigter Verband konsequent Naturschutz auch bei Energiewendetehemen einklagt legen wir hier ein gutes Wort für sie ein … wer noch nicht Mitglied ist wird es ja vielleicht nach Lektüre des Naturschutz Magazins 🙂

 

Infoabend am 15.11: Prof. Wink und Dr Kuck zu Gefahren für Naturschutz und Gesundheit durch Energiewende. Wald-Michelbach

Der Verein Für das Leben und die Freiheit e.V.

lädt herzlich ein zu einer Informationsveranstaltung am Freitag, den 15. November 2019 um 19.30 Uhr nach Wald-Michelbach ein

In der Rudi-Wünzer-Halle, Rudi-Wünzer-Straße 29, 69483 Wald-Michelbach.

Der Eintritt ist frei, Einlass ab 19.00 Uhr.

Aus der Einladung: Weiterlesen

Waldschutz! Unsere Vorschläge für Maßnahmen zum „Klimanotstand“ in Heidelberg

Am 9. Mai 2019 hat Heidelberg den „Klimanotstand“ ausgerufen. Diese Woche haben nun die Stadtverwaltung und die GRÜNEN ihre Vorschläge für Maßnahmen zum Klimanotstand vorgestellt. Siehe hier und hier.

Wir begrüßen und unterstützen die zahlreichen Vorschläge von Stadt und GRÜNEN welche eine Einsparung von Energie (z.B. Stärkung des innerstädtischen Radverkehrs), eine Förderung von energieärmeren, nachhaltigeren Lebensstilen der Stadtbewohner/innen  sowie eine Bindung von CO2 in Pflanzen (z.B. Maßnahme: Pflanzen von 500 Bäumen) bewirken.

Uns fehlen jedoch wirksame Sofortmaßnahmen (I), weshalb wir hier eigene Vorschläge einbringen: 1.) Stopp der Holzentnahme aus dem Heidelberger Stadtwald und 2.) Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung in weiten Teilen des Stadtgebietes. Ferner vermissen wir eine Berücksichtigung des wichtigen Aspekts „Tourismus/Freizeitverhalten und Verkehr/Treibhausgasemissionen“ (siehe II) und warnen eindringlich vor einer verstärkten Energiegewinnung aus Biomasse (III) und vor Windkraft an den „Drei Eichen“ oberhalb der Heidelberger Stadtteile Boxberg/Emmertsgrund. Denn: die Fläche liegt a) im Wald, b) in einem Landschaftsschutzgebiet, c) in einem Natura 2000 FFh Gebiet sowie d) im Naturpark Neckartal-Odenwald.

Ausführlicher:

I. Unsere Vorschläge für Sofortmaßnahmen:

1.) Stopp der Holzentnahme aus dem Stadtwald: Wir fordern die konsequente Entwicklung des Stadtwaldes als CO2 Speicher. Wesentlich wichtiger als das Pflanzen neuer Bäume ist der Erhalt und die natürliche Weiterentwicklung des Baumbestandes im Stadtwald. In seinen ersten 80 Lebensjahren bindet ein Baum wesentlich weniger CO2 aus in seinen nächsten 80 Lebensjahren. Wir fordern vor dem Hintergrund des Klimanotstandes einen (nahezu) vollständigen Stopp der Holzentnahmen aus dem Stadtwald – solange bis der Wald  sein maximales CO2 Speicherpotenzial aufgebaut hat (dieser Zeithorizont geht über das Jahr 2050 hinaus). Hinweise: In einem Kubikmeter Holz ist rund 1 t CO2 gebunden. Grob überschlagen würden bei der Umsetzung dieser Maßnahmen durch den weiteren Zuwachs des Waldes von etwa 11m³ Holz/ha ca. 35.000 t CO2/Jahr ZUSÄTZLICH gebunden – so lange bis der Wald sein „Speichermaximum“ erreicht hat1 . Der aktuelle jährliche heidelberger Holzeinschlag von ca 25.000 Festmetern müsste erheblich reduziert werden. Wissenschaftliche Ausführungen siehe hier: Carbon accounting of forest bioenergy. Und hier ein einführender – aber inhaltlich nicht vollständiger NZZ Zeitungsartikel.

Vergleich: Die Stromproduktion der PV Anlage eines Einfamilienhaus bringt nach Angaben der Stadt Heidelberg eine Minderung von 4t Co2/Jahr2.

Hinzu kommt dass eine Stärkung des Stadtwaldes gegen Extremereignisse wie Stürme/Dürren künftig die höchste Priorität haben muss um seine CO2-Speicherfähigkeit nicht weiter zu gefährden. Eine völlige Beendigung bzw. drastische Reduzierung der Holznutzung für die nächsten Jahre ist hierbei der wichtigste Schritt.

2.) Straßenbeleuchtung: Wir setzen uns ein für eine sofortige Reduzierung des Stromverbrauchs durch die Abschaltung der Straßenbeleuchtung in den Nachtstunden (z.B. zwischen 0:00 und 5 Uhr – Orte des Nachtlebens oder Brennpunkte können davon ausgenommen sein). In Kommunen welche eine reduzierte Straßenbeleuchtung bereits umgesetzt haben zeigte sich dass die Sorge um „Sicherheitsverlust“ unbegründet war. Übrigens war auch vor einigen Jahren in Ladenburg – allerdings aus finanziellen Gründen – die Straßenbeleuchtung nachts ausgeschaltet. Als weitere Kommunen mit Abschaltungserfahrung sind zu nennen: Göttingen, Lindau, Nienburg, Herford, Krefeld u.a. .3

II Klimaschutz und Tourismus/Mobilität: Hier weisen wir auf einen wichtigen Aspekt im Verkehrsbereich hin der in der bisherigen Stadtdebatte weder von der Stadtverwaltung noch den GRÜNEN beachtet wurde: Weiterlesen

15.11.: Benefizkonzert von Leo in Heiligkreuzsteinach

Einladung von LeO:

Liebe Mitglieder und Freunde,

aller guten Dinge sind drei, so auch unser LeO-Benefizkonzert, zu dem wir Sie hiermit herzlich einladen!!!

Auch diesmal erwartet Sie ein musikalisch bunter Abend, wenn wunderbare Musiker aus unserer Region ihre Musikstücke zum Besten geben. An dieser Stelle schon mal lieben Dank an alle Künstler, die wie immer ohne Gage für LeO Heiligkreuzsteinach auftreten werden! Weiterlesen

Dringende Petition: Bitte protestiert: Windenergielobby will Artenschutz aushebeln

„Rettet den Odenwald“ unterstützt diese dringende Petition von „Rettet den Regenwald e.V.“:

Bitte protestiert: Windenergielobby will Artenschutz aushebeln. Auf einem „Windgipfel“ der Bundesregierung will die Windkraft-Branche den Artenschutz aufweichen. Ziel ist es, den Bau neuer Windkraftanlagen zügiger voranzutreiben – auf Kosten der Tierwelt. Juristen und Umweltschützer protestieren. Die Rotorblätter erschlagen schon jetzt jährlich 250.000 Fledermäuse und Tausende Vögel.

Hier geht es zur Petition 

https://www.regenwald.org/petitionen/1192/bitte-protestiert-windenergielobby-will-artenschutz-aushebeln?mtu=437931893&t=5731

MUNA: Keine weitere Aufweichung des Artenschutzes!

Pressemitteilung von MUNA e.V.:

Nachdem die Windkraftlobby seit Wochen Alarm schlägt, der Ausbau der Windkraft würde
stocken, hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ein Krisentreffen für den 05.09.2019
anberaumt. Man will sich u.a. mit rechtlichen Fragen zur Genehmigung beschäftigen und auch
damit, wie die anvisierten Ausbauziele durch erneuerbare Energien bis 2030 erreicht werden
können.
Der vom Bundesverband WindEnergie (BWE) aufgestellte „Aktionsplan für mehr Genehmigungen von Windenergieanlagen an Land“ ist lang. Insbesondere der Artenschutz soll weiter aufgeweicht werden! Man fordert bei genehmigungsrechtlichen Unklarheiten künftig „im Zweifel für die Windenergie“ zu entscheiden. Außerdem sollen die Ausnahme-Regeln des Naturschutzgesetzes dahingehend geändert werden, dass die Installation von Erneuerbare-Energie-Anlagen „im dringenden Klimaschutzinteresse und damit besonderem Naturschutzinteresse ein Ausnahmetatbestand im Sinne dieser Vorschrift ist.“
Bei diesen Forderungen der Windkraftlobby wird die Rolle der Windindustrie als
Hauptgefährdungsfaktor für bestimmte Populationen von Vogel- und Fledermausarten
heruntergespielt, wissenschaftliche Erkenntnisse und Studien werden ignoriert bzw. sogar
verdreht.
Mit dem derzeitigen Windindustrieausbau kommt es in Deutschland immer wieder zu Verstößen gegen sämtliche internationale Abkommen zum Schutz wandernder, wildlebender Tierarten, wie der Niedergang mehrerer Fledermausarten und Vogelarten zeigt, sowie gegen europarechtliche und nationale Verpflichtungen.

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