Greiner Eck: Arsen im Bauschotter der Windkraftanlagen

Im Schotter der für den Bau der WKA im Natura 2000 Schutzgebiet Greiner Eck verbaut wurde sind verschiedene Giftstoffe in erhöhten Konzentrationen gefunden worden. Das Greiner Eck ist nicht nur Schutzgebiet sondern auch Einzugsgebiet für Trinkwasserquellen…

Hier die Pressemeldung der Bürgerinitiative Greiner Eck vom 16.3.2018

16.03.2018 Pressemitteilung Bürgerinitiative Greiner Eck e.V.

Potentielle Gefährdung der Trinkwasserqualität von Darsberg, Grein, Hirschhorn, Langenthal, Neckarhausen, Neckarsteinach und Schönau durch Verwendung von nicht geeigneten und in Genehmigung und Verträgen zum Bau der Windindustrieanlage am Greiner Eck nicht zugelassenen Baumaterialien u.a. mit einem

Arsengehalt bis zu 5-fach oberhalb der vorgeschriebenen Grenzwerte.

Die Bürgerinititative Greiner Eck e.V. hat diese Woche eine umfangreiche Anzeige wegen potentieller Gefährdung der Trinkwasserqualität sowohl dem Regierungspräsidium Darmstadt, als auch der Staatsanwaltschaft übergeben:

Aufgrund der drei am Greiner Eck geschehenen und öffentlich sehr herunter gespielten Ölunfälle an der WEA 2 und der Zuwegung zwischen WEA 1 und 2 Mitte Februar 2017 hatte die Bürgerinitiative Greiner Eck e.V. (BI Greiner Eck) Analysen von Erde, Wegebauschotter und Oberflächenwasser stichpunktartig um die Ölunfallstellen machen lassen. Diese lieferten die ersten Hinweise auf Belastungen des verwendeten Schotters.

Nach diesen ersten positiven Labor-Ergebnissen entnahmen wir gezielt weitere Proben an Wegen und Kranplätzen in den Wasserschutzgebieten III und in den Wassereinzugsgebieten aller betroffenen Quellfassungen.

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Oberzent (ehem. Beerfelden) stemmt sich gegen Windkraft im Katzenwinkel

Hier ein Artikel von Herrn Wilken

Oberzent packt alle Geschützt gegen Windkraft im Katzenwinkel aus
https://hirschhorner.wordpress.com/2018/03/15/oberzent-packt-alle-geschuetze-gegen-windkraft-im-katzenwinkel-aus/

 und

Windkraft in der Oberzent: Neue Stadt geht auf Konfrontation und kündigt Gestattungsvertrag
http://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/oberzent/windkraft-in-der-oberzent-neue-stadt-geht-auf-konfrontation-und-kuendigt-gestattungsvertrag_18593630.htm

Greiner „Lärmfeuer“: Kein Feuer mehr aber statt dessen ein „prächtig illuminieres“ Windrad

Echt jetzt? Unglaublich aber wahr – die Realität ist oft grotesker als man sie sich in seinen wildesten Phantasien ausmalen könnte:

Bei Gefahr stiegen die Odenwälder einst auf die Bergspitzen und entzündeten Signalfeuer um die Bevölkerung der Umgebung zu warnen. Anknüpfend an diese sogenannten „Lärmfeuer“ hat sich im Odenwald in vielen Dörfen die schöne Tradition entwickelt einmal im Jahr auf dem Berg ein solches Feuer zu entzünden. Doch die Berggipfel werden mit Windkraftanlagen bestückt und die Tage des Lärmfeuers sind gezählt wie man nun im kleinern Dorf Grein bei Schönau sieht:

Das traditionelle Odenwälder „Lärmfeuer“ soll nun in Grein ohne Feuer stattfinden (!?!) …denn statt dessen soll eines der Windräder „prächtig Illuminiert“ werden…

https://www.rnz.de/nachrichten/region_artikel,-neckarsteinach-wanderschutzhuette-im-windpark-_arid,344996.html

Ich seh sie schon vor mir, die beglückten Kinderlein, wie sie statt in ein knisterndes Feuer zu schaun andächtig um das prächtig und nachhaltig (bei Wind) illuminierte Windrad stehen.

Baustopp ignoriert: Naturschutzinitiative erstattet Anzeige gegen Windkraftbetreiber

Die Politik der vollendeten Tatsachen der Windkraftbetreiber wird nicht nur im Odenwald praktiziert. Im Kreis Siegen-Wittgenstein wurden sogar die gerichtlichen Anordnungen ignoriert. Gut, dass es die Naturschutzinitiative e.V. gibt.. sie hat Anzeige erstattet. Hier die Pressemitteilung:

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Neue Infraschall Studie: Störsender fürs Herz

Eine Arbeitsgruppe der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Unimedizin Mainz  legt Ergebnisse eines Forschungsprojekts über die Beeinträchtigung des Herzmuskels durch Infraschall vor. Ein lesenswertes Interview mit dem Initiator der Arbeit – HTG-Direktor Professor Christian-Friedrich Vahl – erschien am 5.3.2018 in den Mainzer Nachrichten:

UNESCO Park Odenwald: Den Bock zum Gärtner gemacht?

Nicht nur in Leserbriefen wurde die Anstellung von Dr. Stefanie Fey zum 1.1.2018 als neue Geschäftsführerin des UNESCO Geo-Naturparks Odenwald-Bergstraße kritisiert. Denn was in den verschieden Medienberichten zu ihren Antrittsbesuchen nicht zu lesen war:  Frau Fey war ab 2007 bei dem Darmstädter Energieversorger HEAG für Energiethemen zuständig. HEAG heißt seit 2015 ENTEGA und ist im Odenwald für die im Naturschutz umstrittensten WKA Projekte bekannt (!!!). Derzeit legt ENTEGA sogar die Unverfrohrenheit an den Tag neue WKA sogar innerhalb von europäischen Vogelschutzgebieten voranzutreben. Weiterlesen

Gute und böse Lobbyisten

Leseempfehlung:  Kommentar von „Rotherbaron“

Gute und böse Lobbyisten: Zum Wechsel von Simone Peter an die Spitze des Bundesverbands Erneuerbare Energie

Ex-Grünen-Chefin Simone Peter ist in dieser Woche von der Mitgliederversammlung des Bundesverbands Erneuerbare Energien, einer Lobbyorganisation für Produzenten von so genanntem „Ökostrom“, zur Verbandspräsidentin gekürt worden. Damit ist nach der ehemaligen rheinland-pfälzischen Wirtschafts- und Energieministerin Eveline Lemke, die im vergangenen Jahr in den Aufsichtsrat des Windkraftprojektierers ABO Wind eingetreten ist, innerhalb kurzer Zeit schon die zweite grüne Spitzenpolitikerin in die Wirtschaft gewechselt.  Man muss kein besonders scharfsinniger Analyst sein, um darin eine Bestätigung für die besondere Nähe der Grünen zu EEG-Unternehmen, vor allem zur umsatzstarken Windindustrie, und ihren Lobbyorganisationen zu sehen. …Weiterlesen auf rotherbaron.com

Krach am Stillfüssel: WKA 1 sorgt schon für Ruhestörung

4.3.2018. BI Ulfenbachtal berichtet gerade: „Kaum in Betrieb, und schon kaputt. Die WEA 1 macht heute Abend so einen Lärm, dass da was nicht in Ordnung sein kann. Und die Nachtabschaltung bei Ruhestörung (+35dB / +45dB) funktioniert bei der Anlage auch nicht. Wie wohl die Entega, RP und die Gemeindeverwaltung auf Bescherden reagieren? Dieser Lärm ist nicht akzeptabel.“

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