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Eberbach: 120 Protestwanderer demonstrierten gegen Windkraft auf dem Hebert und im Odenwald

Über die gestrige Protestwanderung in Eberbach berichteten Radio Regenbogen und die RNZ

Hier der Bericht der Eberbacher Bürgerinitaitive:

120 Windkraftgegner protestierten gegen die Industrialisierung des Odenwalds

Rotmilan zieht über den Demonstranten seine Kreise

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Protestwandeurng am 2.4. in Eberbach: Keine Windkraft auf dem Hebert

Die Eberbacher Bürgerinitiative „Bürger für Bürger“ hat für die Windkraftfläche „Hebert“ – also das Waldstück oberhalb der Burgruine Stolzeneck und dem Schönbrunner Ortsteil Allemühl – ein Artenschutzgutachten vorgelegt (siehe hier). Die Untersuchung zeigt, dass allein schon aus artenschutzrechtlichen Gründen an diesem Standort keine Windindustrieanlagen errichtet werden dürfen.

Aber da wir Bürgerinaitiativen ja bereits mehrfach die leidvolle Erfahrung machen mussten, dass im Odenwald die artenschutzrechtliche Realität von den Genehmigungsbehörden oft nicht angemessen berücksichtigt wird (siehe z.B. Stillfüssel) wird am 2.4.2017 eine

Protestwanderung für den „Hebert“ stattfinden

Hier die Pressemitteilung aus Eberbach:

Pressemitteilung vom 16. März 2017

Protestwanderung gegen Windkraft in Eberbach

am 2. April, 11:00 Uhr, Treffpunkt Neckarlauer (= das Neckarufer in Eberbach… S-Bahnhof in der Nähe und viele Parkplätze vorhanden)

In Kooperation mit Rettet den Odenwald und Vernunftkraft Odenwald e.V.

Die Bürgerinitiative gegen Windkraft „Bürger für Bürger“ organisiert für Sonntag, den 2. April um 11.00 Uhr eine Protestwanderung auf den Breitenstein. Treffpunkt ist der Neckarlauer, von dort führt die Wanderung durch die Stadt auf den Breitenstein, wo Kurzbeiträge u.a. von Richard Leiner (Rettet den Odenwald) und Peter Geisinger (Vernunftkraft Odenwald e.V.) geplant sind.

Kaum jemand weiß, dass der Odenwald in diesem Moment von einem Naturpark in ein Windindustriegebiet verwandelt werden soll. Die aktuelle Diskussion um Windkraft in Heidelberg oder Eberbach ist nur die Spitze des Eisbergs.

Hessen, Bayern und Baden-Württemberg planen ohne jegliche länderübergreifende Koordination und ohne eine Betrachtung der großflächigen Folgen für Mensch und Natur, einen massiven Ausbau der Windkraft in den Waldgebieten des Odenwaldes. Derzeit sind im Odenwald mehr als 70 Windparks mit vielen hundert Windkraftanlagen in Planung. Jedes einzelne Windrad hat die Dimension des Mannheimer Fernsehturmes (200 bis 230m Gesamthöhe).
Gegen die sinnlose Zerstörung des Odenwalds protestiert Bürger für Bürger in Kooperation mit Rettet den Odenwald und Vernunftkraft Odenwald e.V. und lädt alle Interessierten am 2. April 2017 um 11:00 Uhr dazu ein, auf den Breitenstein zu wandern, um von dort aus einen Blick auf die geplanten Windkraftflächen Hebert, Hohe Warte und das hessische Greiner Eck zu werfen und den Kurzbeiträgen zu lauschen. Das Mitbringen von Bannern und Plakaten ist ausdrücklich erwünscht, von Trillerpfeifen bitten die Veranstalter abzusehen.

Termin: Sonntag, 2. April 2017 um 11:00 Uhr am Neckarlauer in Eberbach.

BI Eberbach legt Artenschutzgutachten für potenzielle Windkraftfläche „Hebert“ vor.

Die Eberbacher Bürgerinitiative „Aktion Bürger für Bürger“ hat für die potenzielle Windkraftfläche „Hebert“  ein artenschutzrechtliches Gutachten finanziert und beauftragt. Die Ergebnisse wurden dem Stadtrat übergeben und die RNZ berichtete. Hier nun eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie:

In der Studie wurde im Bereich der Vorrangfläche für Windenergienutzung  „Hebert“ ein Dichtezentrum vom Rotmilan nachgewiesen. Weiterhin wurden Funktionsräume zwischen Brut- und Nahrungshabitaten von mehreren Revierpaaren des Rotmilans durch individuelle Weiterlesen

Windkraft im Wald von Eberbach

Bei Hirschhorn stehen sie schon, in Eberbach sollen Sie hinter die Burgruine Stolzeneck… der nächste Windkraftstandort entlang der romantischen Burgenstrasse soll entstehen:

Die RNZ berichtete am 29.9.2016:  „Windkraft am Hebert“ soll sich weiter entwickeln

EBERBACH Channel berichtet am Gemeinderat gibt grünes Licht