Schlagwort-Archiv: Greiner Eck

Windpark im UNESCO-Naturpark Odenwald ist ein Sündenfall

Region Bergstrasse berichtet am 16.9.2016:

„Ein Sündenfall am UNESCO-Geopark Bergstraße -Odenwald“, so bezeichnet der ehemalige Landrat des Kreises Bergstraße und langjährige Vorsitzende des Geoparks, Matthias Wilkes, die derzeit im „Greiner Eck“ zwischen Hirschhorn und Neckarsteinach in Bau befindlichen Windindustrieanlagen. „Dass hier in den artenreichen Waldboden tonnenweise Beton gekippt wird und dann Industrieanlagen errichtet werden die in der Höhe alle Schornsteine der Region bis hin zur BASF überragen, ist für unsere wunderschöne Naturlandschaft an Odenwald und Neckar unerträglich“ so Wilkes.

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„Eilverfahren“ Windpark Greiner Eck

RNZ am 29.8.2016: „Windpark Greiner Eck: Das Eilverfahren dauert über ein halbes Jahr: Die Klage gegen den Windpark am Greiner Eck zieht sich – 2000 Seiten Aktenumfang – Entscheidung im September?“ Den RNZ Artikel lesen Sie hier

RNZ am 16.9.2016: „Über ein halbes Jahr hat es gedauert, jetzt aber ist eine Entscheidung gefallen: Das Verwaltungsgericht Darmstadt hat den Eilantrag gegen den Bau der vier Windkraftanlagen am „Greiner Eck“ abgelehnt. Ein Ende des Kampfes um die dortige Windkraft bedeutet dies indes noch nicht. Zunächst einmal ist lediglich ein Baustopp vom Tisch.“ Den Artikel lesen Sie hier

Greiner Eck: Auslegerkran für erstes Windrad steht

Über die aktuelle Situation am Greiner Eck berichtet die BI auf ihrer Homepage (siehe hier)

Hier der Artikel vom 18.08.2016

Erste Auswirkungen auf das Lanschaftsbild erkennbar

Nun sind die Bauauswirkungen nicht nur im Wald direkt ersichtlich, auch kann nun der „kleine“ Auslegerkran von Hirschhorn aus, an der Windenergieanlage (WEA) Nr.1 gesehen werden. Laut unseren Informationen handelt es sich hierbei um den „kleinen“ Kran welcher die Betonfertigteile des Turms bis zu einer Höhe von ca. 100m erstellt – danach kommt der „große“ Kran, setzt auf den Betonteilen die Stahlsegmenttürme auf bis der Turm eine Höhe von ca. 135m erreicht hat. Mit den dann folgenenden Rotorblättern werden die WEA eine Gesamthöhe von knappen 200m aufweisen, also fast doppelt so hoch wie man jetzt mit dem Auslegerkran erkennen kann:

Hirschhorn, Langenthaler Straße, Höhe Dekodur:

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Bericht vom Greiner Eck, erneute Missachtung der Nebenbestimmugen

Die Bürgerinitiative Greiner Eck e.V. berichtet. Auch erschienen am 04.06.16 im Mitteilungsblatt Neckarsteinach

Der Bericht ist der Website der BI Greiner Eck entnommen:

Erörterungstermin in Wald-Michelbach zum Vorhaben Stillfüssel / erneute Missachtung der Nebenbestimmugen am Greiner Eck

Diese Frage drängt sich auf, wenn man in Waldmichelbach am 24. und 25. Mai erleben konnte, wie das RP dort einen Erörterungstermin über ganze zwei Tage ansetzte, der sich mit Einwänden der Bürger gegen die geplante Windkraftanlage am Stillfüssel beschäftigte. Das leitende RP war mit den Vertretern aller zuständigen Dezernate, ihren Justitiaren und zwei Schriftführern vor Ort. Ebenso die Projektierer von Entega mit ihren Gutachtern und der Bürgermeister von Michelstadt, der das Projekt befürwortet. Über die gesamte Zeit wurden Wortprotokolle und eine Tonaufnahme angefertigt. Der Hessische Rundfunk und andere Presseorgane berichteten darüber. Eine bemerkenswerte und seltene Veranstaltung mit öffentlicher Bürgerbeteiligung. Davon konnten wir nur träumen.

Vertreter unserer BI waren ebenfalls dabei und nahmen diesen öffentlichen Diskurs zu einer weiteren geplanten Windkraftanlage in einem hochsensiblen und kritischem Odenwaldgebiet aufmerksam und mit Genugtuung wahr. Denn eines dürfte danach klar sein: wie immer es um eine ev. Genehmigung zum Stillfüssel stehen wird, so politisch motiviert, fachlich unsensibel forsch und umfangreich aus Nebenbestimmungen und Ausnahmen zusammen gezimmert, wie es für das Greiner Eck geschehen ist, wird sie sicher nicht aussehen können. Die Fragen der sehr gut informierten Bürger griffen sämtliche Aspekte auf, die eine Windenergieanlage siedlungsnah in einem artenreichen Waldgebiet und Trinkwassereinzugsgebiet mit sich bringt und sorgten für so manche Verlegenheit bei den Gefragten. Die einzige mehrfach gestellte Frage nach der Windhöffigkeit am Stillfüssel blieb die einzige mehrfach nicht beantwortete. Ob man auch hier, wie für das Greiner Eck nur ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren durchziehen wird können, mit nur einer Vorprüfung zur Umweltverträglichkeit, die ergibt, dass die WKA „keine erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt“ haben und dass „Beeinträchtigungen durch die betreffende Anlage nicht zu erwarten sind“, das ist eher unwahrscheinlich.

Die dadurch übergangene Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Greiner Eck unter Bürgerbeteiligung ist u.a. Gegenstand unserer Klage vor dem Verwaltungsgericht. Wer die Genehmigung zum Greiner Eck selbst unter die Lupe nehmen möchte, der kann dies im Internet tun, wenn er „Genehmigungsbescheid-Hirschhorn“ googelt.

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Rodungen am Greiner Eck!

Bericht  vom 19.05.2016 im Mitteilungsblatt Neckarsteinach:

 http://www.bi-greinereck.de/ffh-schutzgebiet

FRAGWÜRDIGER AUSBAU DER ZUWEGUNG IM HINBLICK AUF TRINKWASSERSICHERUNG

Der Unterbau der Zuwegung ist zwischenzeitlich vom Parkplatz Kreuzschlag bis zum Standort des WEA 1 weitergeführt worden. Die Böschungen zum Wald hin wurden breit ab- und Weiterlesen

Presserklärung zur Exkursion ins Greiner Eck

Presseerklärung des Naturschutzverbandes Naturschutzinitiative e.V. anläßlich Exkursion ins Greiner Eck:

Windindustrieanlagen im FFH-Gebiet Greiner Eck sind nicht genehmigungsfähig. Genehmigungsentscheidung der Regierungspräsidentin ist politisch motiviert und unverantwortlich.

Anlässlich einer naturschutzfachlichen Waldexkursion am „Greiner Eck“ im „UNESCO Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald“, inzwischen mit UNESCO Welterbe-Status, zeigten sich die eigens aus Rheinland-Pfalz angereisten Vorstände der Naturschutzinitiative e.V. fassungslos und schockiert angesichts der Genehmigung der Darmstädter Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid zur Errichtung von Windindustrieanlagen im europäisch geschützten FFH Gebiet Greiner Eck. „Wie die grüne Regierungspräsidentin hier vorgeht ist unverantwortlich und in dieser Vorgehensweise bisher einzigartig“, so die Meinung der Experten und Exkursionsteilnehmer. „Hier ist augenscheinlich mit großer Ignoranz und Unkenntnis vorgegangen worden. Alle sogenannten Maßnahmen zum Artenschutz verhindern nicht mal das Gröbste. Der Naturschutz wird völlig außer Acht gelassen. 

Die Presserklärung finden Sie hier

Link

Die „Politik es Gehört werdens“  der GRÜNEN Regierungspräsidentin Lindscheid. Zitat aus dem Schriftsatz vor er entscheidenden Regionalversammlung: Gerade angesichts steigender Widerstände gegen die Nutzung der Windenergie in der Bevölkerung und der Politik wäre es vor dem Hintergrund der energiepolitischen Ziele, denen sich auch die Regionalversammlung Südhessen verpflichtet sieht, kontraproduktiv, die Zulassung der Abweichung zu versagen.

Zur Erinnerung: Es ging darum, dass sich die Bevölkerung dagegen wehrte, dass das europäische Naturschutzgebiet „Greiner Eck“ von einer Ausschlussfläche für Windkraft in eine Vorrangfläche für Windkraft umgewandelt wird.

Zu diesem Bürger und Politikverständnis wurde diese Petition an den hessischen Landtag gestartet. Bitte unterzeichnen