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Windkraft im Odenwald: Klimaschutz auf dem Papier und im Kopf

Unser „Ökostrom“ spart jährlich 22 000 t CO2 ein …sagt ENTEGA. „Stimmt nicht“….sagen wir…Eine Gegenrechung (Teil1)

22 000 t CO2 werden die 5 Windkraftanlagen der ENTEGA oberhalb des Eiterbachtales im Jahr einsparen – so steht es zumindest auf den Baustellenschildern im Wald. Diesen Zahlen liegt die Annahme zugrunde, dass jede durch WKA erzeugte KWh Strom eine bestimmte Menge an fossil erzeugten Strom ersetz. Je mehr erneuerbarer Strom desto weniger Co2 – so die bestechende Logik der „Öko“Strom-Lobby.  Auf der Website des Bundesverbandes Windenergie arbeitet auf dieser Grundlage ein „CO2 Rechner“ in den man lediglich die erzeugte Menge Windstrom eingeben muss um zu erfahre wieviel CO2 dadurch eingespart wird.

Derartige Modellrechnungen gibt es nun bereits seit vielen Jahren – und ein Blick zurück auf die Klimaschutzwirklichkeit des Stromsektors lohnt sich um den Unterschied zwischen Modellrechnung und Wirklichkeit aufzuzeigen: Weiterlesen

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Ein etwas älterer Film von 2013 der das grundsätzliche Problem thematisiert: Wie Klimaschutz als moralische Rechtfertigung für  rücksichtslose Naturausbeutung und -zerstörung missbraucht wird.

Lesenswert: „Effektiver Klimaschutz“ und andere Mythen zur Energiewende

So wird in der Schweiz in der Neuen Zürcher Zeitung über die deutsche Energiewende geschrieben und gedacht

Absolut Lesenswerte und kurze Zusammenfassung vieler Argumente, mit denen wir mit „Rettet den Odenwald“ schon seit mehr als drei Jahren vergeblich versuchen in der deutschen „Energiewende und Klimaschutz“ Debatte Gehör zu finden

Den Artikel lesen Sie hier

Die Entzauberung der Energiewende 

Artikel von Christoph Eisenring vom 15.6.2016 in der NZZ

Findet eine Energiewende statt?

Rechtfertigt der Nutzen von Windkraftanlagen in Biosphärenreservaten, Wäldern und Naturparks die Schäden, die sie anrichten? Vor diesem Hintergrund empfehlen wir diese kurze und Lesenswerte Übersicht von drei Heidelberger Physikprofessoren:

Findet eine Energiewende statt?

Nach dieser Darstellung der Autoren hatten Sonne und Wind 2013 ZUSAMMEN einen Anteil von rund 2,6% an der Deckung des Endenergiebedarfs !

„Betrachtet man die erheblichen bisherigen Anstrengungen, so ist es bedauerlich, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht von Energieeinsparungen begleitet wurde. Würde im Verkehrssektor beispielsweise 12% weniger Kraftstoff verbraucht, so sparte dies mehr Energie ein, als die bestehenden Wind- und Sonnenkraftanlagen insgesamt produzieren….“

findetstatt

Interview im Handelsblatt: Zweifel an der Klimapolitik der Regierung

Interessantes Interview zu Schein und Wirklichkeit der Energiewende:

… „Bisher wurde durch die Energiewende nicht eine Kilowattstunde fossile Energie eingespart und nicht ein Kilogramm CO2-Emission vermieden, eher ist das Gegenteil der Fall.“

…“Es kann nicht sein, dass sich unsere Mitbürger Solarlichter in den Garten stellen und denken, dann sei es auch kein Problem, in den Urlaub auf die Malediven fliegen. Hier muss ein Umdenken her. Das alleine wird nicht reichen, aber es wäre ein wichtiger Schritt.“…