Schlagwort-Archiv: Siedelsbrunn

Kommt zur Donnerstagsdemo am 14.9.2017!

Heute – nur 16 km vor Heidelberg: Diese Bilder stammen nicht vom Hamburger G20 Gipfel sondern  aus Wald-Michelbach im Odenwald. Räumfahrzeuge und ein massives Polizeiaufgebot  – obwohl heute weder eine Demonstration angekündigt ist, noch Demonstranten auf der Straße zu sehen sind!!!

Die „Rädelsführer“ des friedlichen Widerstandes im Ort wurden vor ein paar Tagen vom Staatsschutz zu Hause aufgesucht – was haben sie verbrochen, dass sie in den Fokus einer Behörde geraten sind die sich sonst mit Neonazis oder anderer politisch motivierter Kriminalität befasst?

Sie haben Demonstrationen angemeldet und organisiert! Allesamt friedlich, wie die Polizei bestätigt.

Wir lassen uns aber nicht kriminalisieren und einschüchtern.

Wir nehmen unsere demokratischen Grundrechte wahr! Kommt deshalb bitte am Donnerstag, dem 14.9.2017 um 18 Uhr zur nächsten – natürlich wie immer friedlichen – Demonstration nach Wald-Michelbach.

Es sei hier auch in Erinnerung gerufen, dass gegen die Genehmigung der Windkraftanlagen vom Naturschutzverein IHO nach wie vor geklagt wird und der laufende Eilantrag vom Gericht noch nicht entschieden wurde.

Nach Ansicht mehrerer Gutachter – u.a. Prof. Wink von der Universität Heidelberg – stellt die Genehmigung des Windparks „Stillfüssel“ in diesem schützenswerten Waldlebensraum durch das GRÜN geführte Regierungspräsidium Darmstadt einen klaren Verstoß gegen geltendes Arten- und Naturschutzrecht dar. Doch der „Öko“stromversorger ENTEAG (Aufsichtsratsvorsitzender ist übrigens der GRÜNE OB von Darmstadt) schafft nun unter massivem „Polizeischutz“ Tatsachen anstatt die Entscheidung des Gerichts abzuwarten wie man das – gerade von einem „Öko“stromerzeuger erwarten könnte – abzuwarten.

 

 

Rund um Wald-Michelbach: Gepanzerte Fahrzeuge und Polizeikessel gegen Naturschützer im Wald…und Sichtung von Wölfen und Schwarzstörchen…

Windkraft macht’s möglich: Wasserwerfer und Polizeikessel gegen friedliche Demonstranten
http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2405&cHash=2da7ed06d3e17c24eb6ed33766f0f905

Windkraft: Naturschützer weisen geschützte Schwarzstorchpaare rund um den Kahlberg nach
http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2396&cHash=08bb87ac69ab1ed16e7e03eceed19bea

Auf einmal „erkennen“ NABU, BUND & Co., dass Windenergiegutachten teilweise in erheblichem Umfang methodische Mängel aufweisen …Windenergie: Gutachten-Check belegt Mängel
https://baden-wuerttemberg.nabu.de/umwelt-und-leben/klima-und-energie/windkraft/23061.html

Windkraft in Baden-Württemberg – Scharfe Kritik an Gutachten
https://www.rnz.de/politik/suedwest_artikel,-windkraft-in-baden-wuerttemberg-scharfe-kritik-an-gutachten-_arid,301144.html

Zur ersten Wolfssichtung im Odenwald nach 150 Jahren (Sichtung ausgerechnet bei Wald-Michelbach…) sind seit gestern mehrere Zeitungsartikel erschienen. Egal wie man selbst dazu steht, interessant ist, wie z. B. gerade der NABU diese Meldung bejubelt. Und die allseits beliebte hessische Umweltministerin Priska Hinz konstatiert sogar in einem aktuellen Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung „… die Rückkehr des Wolfes ist ein Gewinn für die Artenvielfalt …“.
Das ist schon interessant, dass man sich nur an die Artenvielfalt erinnert, wenn es nicht im die Errichtung von Windkraftanlagen mitten im Wald geht. Schwarzstörche, Greifvögel, Eulen, Fledermäuse sind anscheinend nicht mehr wichtig oder relevant …

Experten bestätigen: Erster Wolf nach 150 Jahren im Odenwald
http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2400&cHash=3b9776276884718f3ca63a1f70a3b420

700 Kubikmeter Beton für ein Windrad

http://www.wnoz.de/700-Kubikmeter-Beton-fuer-ein-Windrad-01b7e928-97a4-4fc2-8e82-2bcb8190c534-ds

 

 

Rettet die Schwarzstörche im Odenwald: Übergabe von 15.000 Unterschriften an Regierungspräsidentin Lindscheid (GRÜNE)

Am 12.4.2017 haben wir unsere Unterschriften und unseren Protest gegen die haarsträubende Genehmigungspraxis des Regierungspräsidiums nach Darmstadt getragen.  Zahlreiche Medien berichteten. Hier ein kurzer Überblick (bei Weitem nicht vollständig)

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Wieder Proteste und Polizei am Stillfüssel !!!

Video zu den erneuten Protesten am Stillfüssel

In den 14:00 Uhr-Nachrichten des HR 1 wurde berichtet, dass 20 Windkraftgegner Rodungsarbeiten am Stillfüssel bei Siedelsbrunn/ Wald-Michelbach blockieren. Die Polizei sei vor Ort, habe sich aber zurückgezogen. Die Windkraftgegner sind weiter vor Ort. Sie wenden sich dagegen, dass während der Brutzeit Rodungsarbeiten durchgeführt werden.

Ferner wurde uns die Situation vor Ort so geschildert:

Heute morgen rückten Bagger auf dem Stillfüssel an und Rodungsarbeiten sollten beginnen. Leute aus Siedelsbrunn, die vor Ort war, konnte dies verhindern. Erst kam ein Polizeiauto. Die Polizisten und der Baggerfahrer waren sehr freundlich, doch als die ca. 13 Menschen nicht weichen wollten, kamen 6 Polizeiwagen und Security.

Normalerweise dürfen Baumfäll- und Rodungsarbeiten nur bis zum 31.3. stattfinden. Nachdem die BI auf den Bescheid des RP’s beharrte, fuhren die Polizisten wieder weg.

Die Siedelsbrunner harren noch immer im Wald aus, weil sie nicht wissen, ob die Rodungstrupps gleich wieder kommen, wenn sie weg gehen…

Sendehinweis: 11.1.2017 „Aufreger Windkraft – Warum jetzt viele Hessen protestieren“

Aam 11.1.2017 in Hessen im Fernsehn: Aufreger Windkraft – Warum jetzt viele Hessen protestieren    Leider ein sehr enttäuschender Beitrag.

Michael Hahl hat den Beitrag in diesem Leserbrief sehr treffend kritisiert:

Hessisches Unterhaltungsfernsehen statt kritischer Journalismus

Ein Kommentar zum Beitrag in „Mex – Das Marktmagazin auf HR“ vom 11.01.2017 über „Stillfüssel“, „Greiner Eck“ und weitere Windenergiestandorte

„Unmut“, „hochemotionale Debatten“, „nimmt ihnen die Freude an der Natur“ … – Man darf sicher sein, dass alle Interviewpartner profunde Sachinformationen zu Artenschutzkonflikten Weiterlesen

Scharzsstorch im Eiterbachtal: Staatl. Vogelschutzwarte bestätigt Horstfund

Auf der Informationsveranstaltung  am 14.11. in Waldmichelbach berichtete Rechtsanwalt Stefan Glatzl dass die staatliche Vogelschutzwarte mit Schreiben vom 9. November die Sichtweise der Bürgerinitiativen Gegenwind Siedelsbrunn und Ulfenbachtal bestätigt, dass es sich bei dem entdeckten Horst um einen Schwarzstorch-Horst handle. Die Schwarzstörche waren im Sommer 2016 von den Bewohnern Waldmichelbachs mehr als 40 mal dokumentiert worden. Doch es fehlte der Nachweis eines Schwarzsstorchhorstes. Als dieser gefunden wurde reagierte die ENTWGA „wenig professionell“ – wie RA Glatzel berichtete – und unterstellte die Bügerinitiative habe Eierschalenreste und Schwarzsstorchfedern besorgt um einen Schwarzsstorchhorst vorzutäuschen. Vor diesem Hintergrund war die Bestätigung des Horstes durch die staatliche Vogelschutzwarte für die BI von großer Wichtigkeit