aus unserer vorweihnachtlichen Bastelabteilung hat uns gerade dieser liebevoll handbemalte Flyer für die Demonstration am 13.12. erreicht:
Hier als PDF: Flyer 1
aus unserer vorweihnachtlichen Bastelabteilung hat uns gerade dieser liebevoll handbemalte Flyer für die Demonstration am 13.12. erreicht:
Hier als PDF: Flyer 1
Unter dem Titel
„Für den Erhalt des Odenwaldes als Naturpark. Gegen Windkraftindustrie im Naturpark“
ruft unsere Bürgerinitiative für den 13.12.2014 zu einer Demonstration in Heidelberg auf. Die Demonstration beginnt um 15:00 Uhr auf dem Bismarkplatz
Eine genauer Aussage dazu kann es natürlich nicht geben, da in der momentanen Umsetzungsphase der Windkraftpläne im Naturpark nur Vorrangflächen für Windkraft (in Ba-Wü auch Windkonzentationszonen genannt) ausgewiesen werden. Die Erfahrungswerte im Odenwald zeigen, dass bei Standorten im Wald 0,6 bis 1 ha Wald allein für den Bauplatz und den Kranaufstellplatz gerodet werden. Je nach Standort – vor allem auf den Bergkuppen – muss das Gelände auch terrassiert werden. Ebenfalls je nach Standort werden noch Rodungen für die Zuwegung bzw. die Verbreiterung der vorhandenenen Waldwege vorgenommen, da auf diesen ja Schwerstlasttransporter anliefern müssen.
Wieviel Wald wird nun gerodet? Bei den weit über 3000 ha geplanter Windkraftvorrangfläche muss im Laufe der Zeit mit dem Bau von ca 400 bis 500 Windindustrieanlagen gerechnet werden – was bei den (ohne Zuwegungsrodungen) angenommenen 0,6 ha bis 1 ha dann eine Rodungsfläche von 240 ha bis 500 ha macht. Größenvergleich: Der Hambacher Forst hat eine Gesamtflächen von 220 ha.
Fachartikel von M.Flade: Von der Energiewende zum Biodiversitätsdesaster
Die Folgen des nach Auffassung des Autors unüberlegten und übereilten Ausbaus erneuerbarer Energien für die Vögel sind immer dramatischer und machen die Einhaltung der von den EU-Regierungen formulierten Biodiversitätsziele inzwischen unmöglich. Unbesehen der Notwendigkeit eines effektiven Klimaschutzes zur Abwendung der Folgen des globalen Klimawandels entpuppt sich die Energiewende immer mehr als aktuell eine der größten Gefahren für den Schutz der biologischen Vielfalt, dies umso mehr, als sich die Effekte mit den Auswirkungen einer verfehlten Landwirtschaftspolitik multiplizieren. Es wurde versäumt, rechtzeitig Belastungsgrenzen für die Natur durch die Folgen des Ausbaus erneuerbarer Energien (Energiemais, Windkraft)zu definieren und wirksame Regelungsmechanismen für den Fall der Überschreitung festzulegen. Die „New Green Economy“ und „Grünes Wachstum“ sind eine Sackgasse.Nach Auffassung des Autors muss gerade der Naturschutzeine Abkehr vom illusionistischen Wachstumsparadigma und damit einen grundsätzlichen gesellschaftlichen Wandel fordern.
Gefunden bei NABU Hannover: http://www.nabu-hannover.de/vogelschutz-2013.html
Hier ein aktueller Aufruf der BI Beerfelden-Rothenberg – BI Galgenwind:
Keine Windräder in der Oberzent !
Keine Windräder im Odenwald !
Die Stadtverordneten von Beerfelden entscheiden
am Dienstag, 18. Nov. 2014 – 20.00 Uhr
über die
2. Offenlegung des gemeinsamen Flächennutzungsplans des Odenwaldkreises.
Am Dienstag besteht für unsere Mandatsträger die Möglichkeit
durch Mehrheitsbeschluß den FNP in der jetzigen Form abzulehnen.
Durch unsere Anwesenheit möchten wir die Verantwortlichen unserer Gemeinde
bei Ihrer , für uns Bürger und unsere Natur , wichtigen Entscheidung unterstützen.
Also hier die Bitte an Euch für Uns alle, kommt mit Verstärkung am
Dienstag, 18. November 2014 19.45 Uhr (Vorlaufzeit)
Ort: Bürgerhaus Beerfelden
BI Beerfelden-Rothenberg – BI Galgenwind
Seit letzter Woche sind auch für Heidelberg und Umgebung die Planungen für Windenergie Vorrangflächen konkreter bekannt: Kandidaten für Windparks sind u.a. Waldgebiete am Königstuhl – oberhalb von Schlierbach und Drei Eichen, am Weissenstein, am Münchel bei Ziegelhausen, am Hoher Nistler oberhalb von Handschuhsheim,…
Eine Übersichtskarte für die 18 potenziellen Flächen findet sich auf S. 11 (bzw. 13) dieses Dokuments ( Pläne Rhein Neckar ) oder auch in dieser Übersichtskarte zum mitmachen.
Die aktuellen Entwicklungen zur Windenergie in Heidelberg und Odenwald sind Gegenstand eines Informationsabends
am SONNTAG dem 9.11.2014, um 19 Uhr im Literaturcafé in der Stadtbücherei / Poststraße 15, 69115 Heidelberg. Unkostenbeitrag für Raummiete: 1 EUR
Es wird einen Vortrag geben mit folgenden Inhalten:
1. Was wird im Odenwald geplant?: Wo sind Vorrangflächen geplant, was ist geplant, wer plant?
2. Versuch einer Abschätzung der Folgen des Windenergieausbaus für den Odenwald und seine Naturparks
3. Abschätzung/Einordnung des Beitrags des Windenergieausbaus zum Klimaschutz
Anschliessend Diskussion
Die Bürgerinitiative Greiner Eck e.V. lädt ein:
Keine Windräder am Greiner Eck!
2. Informationsabend
Dienstag, 4. November 2014
um 19 Uhr
Sportheim Neckarsteinach
Finkenweg 14 (gegenüber Sportplatz)
Vortrag: Windkraft in den Odenwälder Naturparks: Folgenabschätzung ihrer tatsächlichen Wirksamkeit
Dr. Richard Leiner, von der BI „Rettet den Odenwald“ Heidelberg
Bei Bedarf: weiterführende Themen
Verschiedene Kurzfilme
Angeblich hat der bau von Windkraftanlagen keinen Einfluss auf den Tourismus.
Ich wüsste nur zu gern, warum zufälligerweise in Rheinland Pfalz ausgerechnet dort, wo in den letzten Jahren massiv WKA´s gebaut wurden die Übernachtungszahlen so zurück gegangen sind:
http://www.statistik.rlp.de/wirtschaft/tourismus/einzelansicht/archive/2014/july/article/mehr-gaeste-und-leichtes-uebernachtungsplus-in-den-ersten-fuenf-monaten/
Interessantes Interview zu Schein und Wirklichkeit der Energiewende:
…“Es kann nicht sein, dass sich unsere Mitbürger Solarlichter in den Garten stellen und denken, dann sei es auch kein Problem, in den Urlaub auf die Malediven fliegen. Hier muss ein Umdenken her. Das alleine wird nicht reichen, aber es wäre ein wichtiger Schritt.“…
Ein weiterer Berichtzur Rentabilität von Windkraftanlagen
http://www.ardmediathek.de/tv/REPORT-MAINZ/Warum-%C3%96ko-Energie-f%C3%BCr-Stadtwerke-oft-ein/Das-Erste/Video?documentId=23662700&bcastId=310120