Archiv der Kategorie: Grundsätzliches

2015: Co2 Ausstoss global gesunken – in Deutschland gestiegen

Kommentar: Vorreiter Deutschland zeigte auch 2015 der Welt wie es mit seiner „Energiewende“ den Klimaschutz voran bringt: Nach den ersten vorsichtigen Auswertungen scheint 2015 in Deutschland der Co2 Ausstoss gestiegen zu sein, während er weltweit – trotz Wirtschaftswachstum – anscheinend sogar leicht sank.  Da haben sich die 24 Mrd EUR die allein im letzten Jahr in die „Öko“Stromförderung gesteckt wurden für den Klimaschutz ja wieder mal Weiterlesen

Baden-Württembergisches Umweltministerium verringert Schutz für Rotmilan…der Windkraftindustrie zuliebe

In langjähriger Arbeit hat die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW)  „Abstandsempfehlungen für Windenergieanlagen zu bedeutsamen Vogellebensräumen sowie Brutplätzen ausgewählter Vogelarten“  erstellt (sogenanntes „Helgoländer Papier“).

Für den Rotmilan wird von der LAG VSW ein Mindestabstand von 1500 m zwischen Horst und Windindustrieanlage empfohlen. Hintergrund sind wissenschaftliche Untersuchungen, die zu dem Ergebnis kommen, dass beim Rotmilan während der Brutzeit 60% der Flüge in einem 1500 m Radius um den Horst stattfinden. Selbst ein Abstand von 1500 m ist also keineswegs ein Weiterlesen

Wieviel Fläche wird im Odenwald durch Windrotorbau gerodet?

Eine genauer Aussage dazu kann es natürlich nicht geben, da in der momentanen Umsetzungsphase der Windkraftpläne im Naturpark nur Vorrangflächen für Windkraft (in Ba-Wü auch Windkonzentationszonen genannt) ausgewiesen werden. Die Erfahrungswerte im Odenwald zeigen, dass bei Standorten im Wald 0,6 bis 1 ha Wald allein für den Bauplatz und den Kranaufstellplatz gerodet werden. Je nach Standort – vor allem auf den Bergkuppen –  muss das Gelände auch terrassiert werden. Ebenfalls je nach Standort werden noch Rodungen für die Zuwegung bzw. die Verbreiterung der vorhandenenen Waldwege vorgenommen, da auf diesen ja Schwerstlasttransporter anliefern müssen.

Wieviel Wald wird nun gerodet? Bei den weit über 3000 ha geplanter Windkraftvorrangfläche muss im Laufe der Zeit mit dem Bau von ca 400 bis 500 Windindustrieanlagen gerechnet werden – was bei den (ohne Zuwegungsrodungen) angenommenen 0,6 ha bis 1 ha dann eine Rodungsfläche von 240 ha bis 500 ha macht.  Größenvergleich:  Der Hambacher Forst hat eine Gesamtflächen von 220 ha.