Update: Petition wurde zensiert (Online Petition gegen Aufweichung des Artenschutzes bei Windkraftprojekten)

Wir unterstützen diese Petition gegen die Aufweichung des Bundesnaturschutzgesetzes zu Gunsten der Windenergie. Dieses Ansinnen kann nicht anders als Haarstäubend bezeichnet werden. Lesen Sie dazu auch die Stellungnahme der Naturschutzinitiative und die Stellungnahme des NABU der die geplante Gesetzesändeurng ebenfalls ablehnt

AKTUALISIERUNG: Die online-Petitiosplattform WeAct hat die Petition gesperrt. Als Begründung für die Sperrung unserer Petition hat WeAct uns geschrieben: „…Naturschutzbelange müssen beim Ausbau der Windkraft natürlich berücksichtigt werden. Allerdings muss dabei immer eine Güterabwägung vorgenommen werden,
denn auch der Umstieg auf erneuerbare Energien ist von großem öffentlichen
Interesse. Auch der Nicht-Ausbau der Erneuerbaren würde Arten gefährden,
wenn dadurch der Klimawandel weiter voranschreitet.“

hier die Begründung in voller Länge

„…Als Leitlinie für Petitionen auf WeAct dienen die Grundpositionen von
Campact (siehe https://weact.campact.de/tos). Hunderttausende Menschen haben
sich in den vergangenen Jahren im Rahmen von Campact-Kampagnen für die
Energiewende und den Ausbau der Windenergie eingesetzt. Unsere letzte
Kampagne zum Thema finden Sie hier:
https://www.campact.de/windkraft/

Naturschutzbelange müssen beim Ausbau der Windkraft natürlich berücksichtigt
werden. Allerdings muss dabei immer eine Güterabwägung vorgenommen werden,
denn auch der Umstieg auf erneuerbare Energien ist von großem öffentlichen
Interesse. Auch der Nicht-Ausbau der Erneuerbaren würde Arten gefährden,
wenn dadurch der Klimawandel weiter voranschreitet.

Wir bieten WeAct als Plattform an für Menschen und ihre Anliegen, die unsere
progressiven Werte teilen. Eine kategorische Ablehnung der Windenergie, wie
in der Petition formuliert, ist mit den Zielen von Campact nicht vereinbar.
Wir haben die Petition deshalb von der Seite verborgen. Dies ist nach den
Nutzungsbedingungen von WeAct auch erlaubt.

Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis.

Stellungnahme der Naturschutzinitiative zur geplanten Aufhebung des Tötungsverbotes

Gesetzesentwurf Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) – Artenschutz soll für den Ausbau der Windkraft aufgeweicht werden.

Die Naturschutzinitiative kritisiert das Vorgehen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und die geplante Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes. Kurz vor Weihnachten Weiterlesen

Breaking News: BMUB plant Ende des Artenschutzes bei Windkraftprojekten

Unglaublich aber wahr: Das Bundesumweltministerium hat am 1.12.2016 eine Gesetzesnovelle vorgelegt: Die geplante Gesetzesänderung sieht vor  das Tötungsverbot für geschützte Arten gem. Paragraph 44 BNatSchG künftig beim Bau von Windkraftalagen weitgehend aufzuheben. Die Naturschutzverbände haben nur bis zum 16.12. Zeit ihre Stellungnahme hierzu abzugeben.

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18.12. (4. Advent) „Rettet den Odenwald“ in Heidelberg

Informationsveranstaltung der odenwälder Bürgerinitiativen am 18.12.2016 in Heidelberg

Es geht um den Erhalt unserer letzen Natur- und Waldgebiete! Die Energiewende braucht eine Naturwende!

Nachhaltiger Natur- und Klimaschutz … statt ineffizientem, natur-, landschafts- und lebensraumzerstörendem Windkraftlobbyimus.

Die Veranstaltung des wird u.a. unterstützt von den Landräten a.D. Host Schur (Odenwaldkreis) und Matthias Wilkes (Kreis Bergstraße), 20  Bürgerinitiativen aus dem Odenwald, dem Naturschutzverband „Naturschutzinitaitive“ sowie Vertretern des Odenwaldclubs.

Ab 15:00 Uhr  Informationsstände der odenwälder Bürgerinitiativen

Ab 17:00 Uhr  Vortragsprogramm zum Windkraftausbau im Odenwald / Betrachtung der Folgen des Windkraftausbaus im Hunsrück

Der Eintritt ist frei

Veranstaltungsort: Halle02 / Zollhofgarten 2, 69115 Heidelberg (nahe Hbf)

Veranstalter:  Verein für Naturschutz und Gesundheit Sensbachtal e.V.  mit Unterstützung der odenwälder Bürgerinitiativen; Organisation vor Ort: BI Rettet den Odenwald

landsat

Erklärung zur Karte – Windkraftplanungen im Odenwald: Rund zwanzig –  jeweils 200 m hohe Windturbinen – wurden bereits im UNESCO Geo-Naturpark Odenwald  errichtet, zahlreiche weitere Bauanträge sind gestellt. Flächen für mehr als 500 weitere Windindustrieanlagen werden gerade geschaffen!.  Am 16.12.2016 will die Regionalversammlung Südhessen riesige Windvorrangflächen für den Odenwald beschließen (rote Flächen). Hinzu kommen die Windkraftzonen im bayrischen Odenwald bei Amorbach (gelbe Flächen) sowie geplante u z.T. auch schon errichtete Windkraftflächen im baden-württembergischen Odenwald (orangene Flächen).

Demo: Regionalversammlung Südhessen 16.12.2026

Dringend! Der Regionalplan Südhessen soll  verabschiedet werden.  Die Auswirkungen für den odenwald wären katastrophal – die roten Flächen in der Darstellung wären dann Vorrangflächen für Windkraft – und der UNESCO Naturpark odenwald ein Industriegebiet

Vernunftkraft organisiert eine DEMO in Frankfurt, 16. Dezember, ab 13:00 Uhr, Bethmannnstraße,

gegenüber der Paulskirche, anläßlich der Sitzung der Regionalversammlung

Weitere Infos hier