Montag 23.5.2016: BI Siedelsbrunn/Waldmichelbach lädt ein zur Demonstration und Unterschriftenübergabe: Abfahrt: 12.15 Uhr: Schönmattenwag, Busverkehr Egner GmbH, Kirchstraße 2; 12.30 Uhr: Siedelsbrunn, Parkplatz beim ehemaligen Durstlöscher unterhalb der Kirche. zirka 13.45 Uhr: Ankunft beim Regierungspräsidium Darmstadt, Luisenplatz 2 – Übergabe der Unterschrifte. zirka 15.00 Uhr: Ankunft vor Entega, Frankfurter Straße 110 – Demo & Übergabe der Unterschriften. Rückfahrt: voraussichtlich gegen 16.30 Uhr
Dienstag, 24.05.2016: Erörterungstermin „Stillfüssel“: Der Termin für die Erörterung der Einwendungen gegen die Errichtung und den Betrieb von sechs Windkraftanlagen findet am Dienstag, den 24.05.2016 um 10.00 Uhr in der Rudi-Wünzer-Halle (Rudi-Wünzer-Straße 29) in Wald-Michelbach statt. Die Bürgerinitiativen Gegenwind Siedelsbrunn und Ulfenbachtal hoffen auf die Anwesenheit aller Bürgerinnen und Bürger, die Einwendungen formuliert und eingereicht haben. Informationen können der Amtlichen Bekanntmachung entnommen werden.
Benefiz-Konzert für einen WINDRAD-FREIEN ODENWALD am Freitag, den 6. Mai 2016, 20.00 Uhr im Deutschen Haus Siedelsbrunn, mit Sängern und Musikern aus der Region. Eintritt frei
BI Gegenwind Siedelsbrunn berichtet am 28. April 2016:
Medienwirksame Übergabe der Einwendungen
Mehr als 1.000 schriftliche Einwendungen besorgter Bürgerinnen und Bürger haben die Bürgerinitiativen Gegenwind Siedelsbrunn und Ulfenbachtal heute beim zuständigen Regierungspräsidium Darmstadt abgegeben. Die Einwendungen richten sich gegen den geplanten Bau und den Betrieb von sechs Windkraftanlagen auf dem Stillfüssel. Hitradio FFH informierte darüber in den Nachrichten um 14.55 Uhr mit einem Beitrag aus der Regionalredaktion Südhessen. Im Beitrag wurde auf die Besorgnis der Bürgerinitiativen eingegangen, die besonders die Zerstörung der vorhandenen Natur befürchtet. Nach dem Interviewausschnitt war den Radiohörern schnell klar, dass nach Errichtung der sechs Windkrafträder in Wald-Michelbach vieles nicht mehr so sein wird wie bisher.
Jahrgang 1962, meist Fahrrad, aber auch Auto fahrend.
Seit über 35 Jahren täglich den biologischen Landbau unterstützend.
Seit 1975 aktiv gegen Atomkraft.
Seit 22 Jahren Teilhaber einer prämierten Bio-Vollkornbäckerei in Heidelberg.
Warum wird die Energiegewinnung aus Sonne / Wasser / Erdwärme / Biogas von den meisten Menschen wohlwollend akzeptiert, während gleichzeitig die Akzeptanz gegenüber Windkraft bei immer mehr Menschen abnimmt ?
Diese Tatsache beschäftigte mich. Also suchte ich Menschen auf, die in der Nähe von Windkraftanlagen wohnen, um mir anzuhören zu welchen Ablehnungen und gesundheitlichen Belastungen es bei ihnen kam.
Siehe Link zu den 3 Filmen (unten)
Ich war überrascht welche verschiedenen Geräusche diese Windraftanlagen (WKA ) fortwährend abgaben und dies nicht nur in kurzer Distanz. Tags der Schattenwurf, nachts das ständige Blinken der diversen Positionslampen und immerfort die Geräusche dieser bis zu 200 m hohen Anlagen. Selbst in 1000 Meter Entfernung, je nach Windrichtung und Topografie, war an Entspannung oder Schlaf nicht zu denken.
Einen Waldspaziergang ( dort standen 5 WKA ) musste ich nach einer halben Stunde abbrechen, da ich unter wachsendem Ohr- und Kopfdruck litt.
Ich weiß von vielen WKA-Betroffenen wie sehr sie unter den gesundheitlichen Folgen zu leiden haben.
Ich empfehle Jedem, der dies anzweifelt, sich vor Ort selbst ein Bild zu machen und mit den betroffenen Menschen zu sprechen.
Das Odenwälder Echo berichtet: Obwohl für das Hainhaus (WKA Standort bei Michelstadt/Vielbrunn) die streng geschützte Mopsfledermaus zweifelsfrei Gutachterlich nachgewiesen ist, kommt das Regierungspräsidium Darmstadt den Forderungen der Naturschützer nicht nach endlich für den gebotenen Schutz der Fledermäuse zu sorgen…
Der Mannheimer Morgen berichtete am 15.4.2016 über das letzte Treffen der BI Gegenwind Schriessheim:
…Im schlimmsten Fall könnten in den möglichen Konzentrationszonen „Hohe Waid“ und „Zins“ bis zu elf Windkraftanlagen mit möglichen Höhen von bis zu 230 Meter errichtet werden, befürchtet die Initiative. Der in Altenbach lebende Biologe Marcel Münderle ist um den Erhalt der Vogelarten dort besorgt: „Das Gebiet ist überregional bedeutend, was Spechtarten angeht.“… Weiterlesen auf der Seite der BI Schriessheim
Die BI Gegenwind Weinheim berichtet von der Einweihung des neuen Blühtenweges (demnächst Blühtenwandern unter Windrädern?!?)
…Mit Bannern, welche an der Umzäunung des Grundstücks eines Vereinsmitglieds direkt am Blütenweg angebracht wurden, konnten die Wanderer auf das Thema aufmerksam gemacht werden. Es ergaben sich einige interessante Gespräche…
Bericht von Peter Geisinger: Unsere Anwesenheit als SGO bei der Verleihung des UNESCO Global Geopark Labels an den Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald am 15. April ist als Erfolg zu werten. Unter dem Motto „Klasse statt Masse“ waren ca. 35 Mitglieder der Schutzgemeinschaft mit professionelle gestalteten Bannern, guter Laune und akustisch vornehmer Zurückhaltung mehr als präsent.
Es kam zu einem ca. 20-minütigen Gespräch mit dem Ministerpräsidenten von Hessen, Herrn Volker Bouffier und dem neuen Landrat des Kreises Bergstraße, Herrn Christian Engelhardt. Dieses Gespräch war der Initiative des ehemaligen Landrats des Kreises Bergstraße, Herrn Matthias Wilkes, zu verdanken. Er hat vor dem Eingang zur Nibelungenhalle die übrigen politischen Würdenträger eindringlich dazu aufgefordert, das Gespräch mit uns zu suchen. Leider verzögerte sich dadurch der Beginn der offiziellen Veranstaltung in der Halle um ca. 15 Minuten, was aber vermutlich für die Besucher zu verkraften war. Unser Engagement wurde durch diese kleine Zeitverzögerung eher noch verstärkt. An dieser Stelle noch einmal meinen herzlichen Dank alle alle Teilnehmer, Ordner und Organisatoren für ihr Engagement, ihre Disziplin und ihr hervorragendes Auftreten. Der Abend klang im Keller eines bekannten Lokales in Lorsch stilvoll und angemessen aus.
Wir werden im Nachgang zu dieser Veranstaltung verschiedene Gesprächsmöglichkeiten sondieren um unsere Anliegen weiter voranzubringen.