Archiv des Autors: RL

Hegegemeinschaft Reichelsheim zeigt Odenwald WKA Doku

In einem Dreivierteljahr  ist ein parallel zu „End of Landschaft“ von Jörg Rehmann erstellter 55-minütiger Dokumentarfilm zur Energiewende im Odenwald. Die Hegegemeinschaft Reichelsheim zeigt diesen Film (unseres Wissens ist das die Premiere des Films) am kommenden Wochenende am 8. und 9.12.2018 jeweils um 15:00 und um 20:00 Uhr in Beerfurth. Weitere Informationen hier.

 

14.12.2018: Demo in Wiesbaden und in Frankfurt vor der Regionalversammlung Südhessen

Wir unterstützen den Aufruf  der BI Siedelsbrunn & Ulfenbachtal zu einer Demo am 14.12.2018: Erst um 10:30 Uhr in Wiesbaden und dann um 13:30 Uhr vor der Regionalverdammlung Südhessen.

Die BI Siedelsbrunn & Ulfenbachtal hat Busse für die An- und Abreise organisiert. Weiter Infos hier: Demoverlauf Wiesbaden und Besuch der Regionalversammlung Südhessen in Frankfurt am Main

und hier noch die Infos zu den Abfahtsorten und -zeiten der Busse.

3000 (!) ha Windkraftfläche im Odenwald! Über den Wahnsinnsplan des RP Darmstadt soll am 14.12. die Regionalversammlung Südhessen entscheiden

Es ist 5 vor 12: Am 14.12.2018 entscheidet die Regionalversammlung Südhessen über den vom Regierungspräsidium Darmstadt ausgearbeiteten Regionalplan (Regionalplan TPEE ). Mehr als 3000 ha sind allein im hessischen Odenwald Windkraftvorrangfläche . (Größenvergleich: Der Hambacher Forst hat 200 ha). Das wäre definitiv das Ende des Odenwaldes als Naturraum. Der Odenwald als Industriegebiet für regenerative Stromerzeugung wäre kein Lebensraum mehr für Schwarzstörche, Uhu, Milane, Mopsfledermaus, Bechsteinfledermaus  und all die anderen bereits jetzt vom Aussterben bedrohten Arten mehr. Weiterlesen

JUWI will vor Gericht seine Windräder bei Beerfelden erzwingen

Nicht nur die Bevölkerung in Beerfelden/Oberzent – auch sämtliche Parteien und Fraktionen der Stadtverordneten-Versammlung  Oberzent haben sie EINSTIMMIG abgelehnt!: Die Pläne von JUWI im Wald am Katzenwinkel Windräder – auf adligem Privatwald versteht sich –  zu errichten.

Doch JUWI wäre kein Windfirma, wenn sie das Interessieren oder von ihren Plänen abbringen würde: JUWI legt sich jetzt ganz offiziell mit Beerfelden/Oberzent an und will seine Monsterrotoren gerichtlich in den Wald klagen. Hier ein ausführlicher Artikel

WINDKRAFT-PROJEKTIERER JUWI WILL DAS PROJEKT AUF DEM KATZENWINKEL VOR GERICHT DURCHSETZEN 

„End of Landschaft“ am 29.11.2018 in Dossenheim

Herzliche Einladung der BI Gegenwind Schriesheim-Hirschberg e.V. zum Filmabend in Dossenheim:

„End of Landschaft“ 

Im Untertitel heißt es: „Wie Deutschland das Gesicht verliert““  Der Film hat die Energiewende kritisch unter die Lupe genommen und mit einer Kombination aus Wirtschaftskrimi und Naturfilm Fakten und Folgen der Windkraftindustrie deutlich gemacht. Er ist noch nicht offiziell „verlegt“ worden, hat aber aufgrund privater Initiative für Verbreitung und entsprechend große Aufmerksamkeit gesorgt, so dass auch wir ihn zur Aufführung bringen werden, und zwar am

Donnerstag 29. November 2018 um 19:30 Uhr im
Gemeindezentrum Martin-Luther-Haus
Am Kronenburger Hof 6 in Dossenheim
(Eintritt frei) Weiterlesen

Blick aus dem Odenwald: Allgemeine Entwicklungen bei Energiewende und Windkraft (November)

  1. Die Bundesregierung stellt zur bestehenden Förderung zusätzliche Milliarden für Sonderausschreibungen von Windkraft an Land bereit. Auch der vom Ba-Wü Umweltminister UNtersteller geforderte „Südbonus“ um Windkraft in windarmen Regionen wie dem Odenwald rentabel zu machen ist geplant. Der Kampf im Odenwald geht nach der Ausbauflaute im letzen Jahr also weiter!!! Weiter Informationen hier.
  2. Neues zum Mythos: „Windkraft bringt Wertschöpfung in die ländliche Region“:  Die Zeitschrift Finanztest hat in der aktuellen Ausgabe die Beteiligungen an Bürgerwindparks getestet. Das Ergebnis:   Investieren Sie nur, wenn Sie einen Totalverlust verkraften können.  Weiter Informationen hier.
  3. Neuer Windatlas und Windenergieerlass für Baden-Württemberg.  Der aktuelle Windenergieerlass tritt am 09. Mai 2019 außer Kraft. Die Landesregierung „prüft“ derzeit eine Überarbeitung (Zeitplan offen). Man darf davon ausgehen, dass diese Überarbeitung kommen und das Umweltministerium die Gelegenheit nutzen wird bestehende „Hindernisse“ beim Ausbau der Windkraft zu beseitigen. Weitere Informationen hier.

 

 

Transparenz zu WKA in Eberbach? Offenbar schon LIDAR Messungen im Wald

Seit einigen Tagen werden auf dem Hebert offensichtlich LIDAR-Windmessungen durchgeführt (siehe Foto unten). Wiederholt legte Bürgermeister Reichert beim in Eberbach umstrittenen Thema Windkraft großen Wert auf Transparenz. Warum wurden dann die Eberbacher Bürger letzte Woche bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung nicht über dieses wichtige Detail beim sensiblen Thema Windkraft informiert? Zumal Gemeinderat Michael Schulz bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 25.10.18 sogar extra noch nachgefragt hat, wie der Stand der Dinge in Sachen Windkraft auf dem Hebert sei…(siehe RNZ 29.10.18). Die Antwort von Bauamtsleiter Steffen Koch sinngemäß: Keine Neuigkeiten. Ist das die vielgepriesene Transparenz in Eberbach? Weiterlesen

Beerfelden: Muss Heidelberger Landwirt sein Haus wegen WKA abreisen?

Den geplanten Windkraftanlagen im gräflichen Privatwald bei Etzean, Katzenwinkel (Beerfelden/Oberzent) scheint ein Haus im Wege zu stehen – und droht nun abgerissen werden. Der Besitzer aus Heidelberg  und hat das  große Grundstück in Beerfelden mit einer alten Streuobstwiese (deren besondere Bedeutung als Biotop der NABU gutachterlich bestätigt hat), Schafen, Ziegen – und einem Gebäude  –  vor ca. 20 Jahren gekauft. Jahrelang hat sich niemand für dieses Grundstück interessiert, Sanierungen etc. liefen immer einvernehmlich mit der Stadt Beerfelden und plötzlich muss er das Gebäude abreißen lassen….. Warum? Weiterlesen

Große Beteiligung am 1. Odenwälder Lichtermeer!! Bilder und Berichte…

Noch immer droht der UNESCO Park Odenwald durch rund 400 Windindustrieanlagen zerstört zu werden. Allein die für die Anlagen zu rodende Waldfläche wäre fast doppelt so groß wie der gerade gerettete Hambacher Forst – nur leider gibt es zum Odenwald überregional fast keine Berichterstattung.  Mit dem 1. Odenwälder Lichtermeer sind gestern erstmals die Menschen im Odenwald und in ganz Deutschland zeitgleich auf die Straße gegangen um gegen die Naturzerstörung und rücksichtslosen industriellen Windkraftausbau zu protestieren. Aus dem Odenwald haben uns bisher Berichte über Lichtermeer Mahnwachen aus Wald-Michelbach (u.a. mit Landrat a.D. Matthias Wilkes), Beerfelden/Oberzent (u.a. mit Landrat a.D. Horst Schnur), Michelstadt, Ober-Abtsteinach, Groß-Umstadt, Höchst im Odenwald und Heidelberg erreicht (siehe Fotos unten). Doch nicht nur dort wurden Kerzen entzündet! Der Funke sprang auch auf viele andere Orte in Deutschland über: Auch in Kleve (Niederrhein), Bergisch-Gladbach bei Köln,  Hellenthal (Eifel), LüneburgAltendiez, Quirbach, Rieseby, Forchheim und Hof (Bayern)  wurden Mahnwachen abgehalten. Vielen Dank dafür!!! Hier die ersten Impressionen…

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Kurze Chronologie zur Zerstörung des Natur- und Landschaftsschutzes im Odenwald

Obwohl der Odenwald seit 2015 als UNESCO Park Weltkulturerberang [1] erhalten hat sind Natur- und Landschaft dort heute schlechter geschützt als jemals zuvor. Die Gründe dafür sind auf 4 Ebenen zu finden:

  1. Systematische Abschaffung des Natur- und Landschaftsschutzes im Odenwald durch Gesetzesänderungen, Erlasse und Verordnungsänderungen in den letzten Jahren
  2. Eine haarsträubende, rechtlich höchst umstrittene Genehmigungspraxis des Regierungspräsidiums Darmstadt im Odenwald
  3. Eine „Blindheit“ der Naturschutzverbände bei Naturzerstörungen durch regenerative Energieerzeugung. Ursache dafür ist nicht zuletzt eine enge personelle Verflechtung bei Interessen aus Naturschutz, Politik und Windkraftlobby
  4. Generelle Mängel und Schwächen des Naturschutzes, die von der Windkraftlobby im Odenwald konsequent für die eigenen Interessen genutzt wird

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