Montag 11.7.2016, 19 Uhr, Wald-Michelbach: „Windkraft (be) trifft uns alle.“
Info Abend der BI´s Gegenwind Siedelsbrunn und Gegenwind Ulfenbach
Montag 11.7.2016, 19 Uhr, Wald-Michelbach: „Windkraft (be) trifft uns alle.“
Info Abend der BI´s Gegenwind Siedelsbrunn und Gegenwind Ulfenbach
Artikel von Christoph Cuntz in der Allgemeinen Zeitung: Mopsfledermaus wird „geopfert“
„Bislang war der Bau eines Windrades in Südhessen höchstproblematisch, sobald im Umkreis von fünf Kilometern der geplanten Anlage eine Mopsfledermaus oder eine Große Bartfledermaus entdeckt worden war. Beide Fledermausarten seien in einem „sehr ungünstigen Erhaltungszustand“, heißt es im Naturschutzleitfaden des Umweltministeriums. Vor allem aber sei „aufgrund des Flugverhaltens im offenen Luftraum bis Baumkronenniveau und darüber“ eine Kollisionsgefährdung anzunehmen. Nun hat Umweltministerin Priska Hinz (Grünen) die Fünf-Kilometer-Sperrzone gekippt. Mit einem Erlass, der das Regierungspräsidium Darmstadt am 10. Juni erreichte, schnurrt der Fledermaus-Puffer auf nur noch einen Kilometer zusammen. Damit „opfert die grüne Umweltministerin Fledermäuse für Windräder“, klagt die FDP, die sich dem Kampf gegen den „Windkraftausbauwahn“ verschrieben hat…“ Den Artikel finden Sie hier
http://www.allgemeine-zeitung.de/politik/hessen/mopsfledermaus-wird-geopfert_17001077.htm
BI Siedelsbrunn organisiert eine Demonstration am Donnerstag, 23. Juni 2016
Als Erstes wird vor dem Landratsamt in Heppenheim demonstriert, zwischen 11.00 und 12.00 Uhr.
Wer mit dem Bus fahren möchte:
Danach geht’s munter weiter nach Darmstadt, zur Entega, dort wird man zwischen 14.00 und 15.00 den Dialog suchen
http://bi-kahlberg.de/bi-kahlberg/
Hier der Bericht von der IHO: http://www.hoher-odenwald.de/strafanzeige-wegen-erhebliche-stoerung-durch-ultraleichtflugzeuge-im-schwarzstorchhabitat/
Die Bürgerinitiative Greiner Eck e.V. berichtet. Auch erschienen am 04.06.16 im Mitteilungsblatt Neckarsteinach
Der Bericht ist der Website der BI Greiner Eck entnommen:
Erörterungstermin in Wald-Michelbach zum Vorhaben Stillfüssel / erneute Missachtung der Nebenbestimmugen am Greiner Eck
Diese Frage drängt sich auf, wenn man in Waldmichelbach am 24. und 25. Mai erleben konnte, wie das RP dort einen Erörterungstermin über ganze zwei Tage ansetzte, der sich mit Einwänden der Bürger gegen die geplante Windkraftanlage am Stillfüssel beschäftigte. Das leitende RP war mit den Vertretern aller zuständigen Dezernate, ihren Justitiaren und zwei Schriftführern vor Ort. Ebenso die Projektierer von Entega mit ihren Gutachtern und der Bürgermeister von Michelstadt, der das Projekt befürwortet. Über die gesamte Zeit wurden Wortprotokolle und eine Tonaufnahme angefertigt. Der Hessische Rundfunk und andere Presseorgane berichteten darüber. Eine bemerkenswerte und seltene Veranstaltung mit öffentlicher Bürgerbeteiligung. Davon konnten wir nur träumen.
Vertreter unserer BI waren ebenfalls dabei und nahmen diesen öffentlichen Diskurs zu einer weiteren geplanten Windkraftanlage in einem hochsensiblen und kritischem Odenwaldgebiet aufmerksam und mit Genugtuung wahr. Denn eines dürfte danach klar sein: wie immer es um eine ev. Genehmigung zum Stillfüssel stehen wird, so politisch motiviert, fachlich unsensibel forsch und umfangreich aus Nebenbestimmungen und Ausnahmen zusammen gezimmert, wie es für das Greiner Eck geschehen ist, wird sie sicher nicht aussehen können. Die Fragen der sehr gut informierten Bürger griffen sämtliche Aspekte auf, die eine Windenergieanlage siedlungsnah in einem artenreichen Waldgebiet und Trinkwassereinzugsgebiet mit sich bringt und sorgten für so manche Verlegenheit bei den Gefragten. Die einzige mehrfach gestellte Frage nach der Windhöffigkeit am Stillfüssel blieb die einzige mehrfach nicht beantwortete. Ob man auch hier, wie für das Greiner Eck nur ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren durchziehen wird können, mit nur einer Vorprüfung zur Umweltverträglichkeit, die ergibt, dass die WKA „keine erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt“ haben und dass „Beeinträchtigungen durch die betreffende Anlage nicht zu erwarten sind“, das ist eher unwahrscheinlich.
Die dadurch übergangene Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Greiner Eck unter Bürgerbeteiligung ist u.a. Gegenstand unserer Klage vor dem Verwaltungsgericht. Wer die Genehmigung zum Greiner Eck selbst unter die Lupe nehmen möchte, der kann dies im Internet tun, wenn er „Genehmigungsbescheid-Hirschhorn“ googelt.
http://www.umwelt-watchblog.de/vogelmord-fuer-oekostrom/